Liebe Leserinnen und Leser,

Artikel aus der Frielingsdorf Newsletter-Ausgabe 6/2003
wer als niedergelassene Ärztin oder Arzt von der Kanzlerrede Wegweisendes erwartet hatte, wurde enttäuscht. Es ging wie immer nur um Kostendämpfung, nur dass die Mittel endlich etwas fortschrittlicher werden. Nun durfte niemand damit rechnen, dass sich Schröder für eine bessere Honorierung ärztlicher Leistungen stark macht, aber eine Umschichtung von der Bürokratie zu den Leistungserbringern, zu denen auch einige hunderttausend Helferinnen in Praxis und Labor gehören, hätte dem Regierungschef gut zu Gesicht gestanden.

Dass Schröder die Macht der KVen brechen will, kann man mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen. Ärzte werden sich auch weiter zusammenschließen. Und diese Zusammenschlüsse werden für die Kassen wahrscheinlich ernstere Gegner sein als die janusköpfigen KVen. Beruhigend ist nur, dass Ärztinnen und Ärzte nicht mehr an den Pranger gestellt werden!

Wie immer die künftige Gesundheitspolitik auch aussehen wird, die Kassenpraxis alten Zuschnitts ist nur noch eine Existenzmöglichkeit für sehr bescheidene Zeitgenossen. Brechen Sie jetzt zu neuen Ufern auf, bevor der Rest auf die Idee kommt. Frielingsdorf Consult ist nur einen Anruf von Ihnen entfernt.

Ihr

Oliver Frielingsdorf
Frielingsdorf Consult